-
16.02.2015
- → Ausland
Nigeria: Anschlag auf Busstation
Damaturu. Bei einem Selbstmordanschlag im Nordosten Nigerias sind am Sonntag mindestens zehn Menschen getötet und 30 weitere verletzt worden. Eine Frau habe sich an einer belebten Bushaltestelle in der Stadt Damaturu, der Hauptstadt des Bundesstaates Yobe, in die Luft gesprengt, teilte die Polizei mit. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Allerdings verübt die islamistische Miliz »Boko Haram« in der Region immer wieder Anschläge.
Am Samstag hatten Boko-Haram-Kämpfer die ebenfalls im Nordosten gelegene Stadt Gombe, Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaats, angegriffen. Hunderte Dschihadisten drangen ins Zentrum vor. In Flugblättern riefen sie zum Boykott der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen auf. Diese sollten ursprünglich am Samstag stattfinden, waren aber auf Ende März verschoben worden. (AFP/Reuters/jW)
n Siehe Seiten 12/13
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
