-
16.02.2015
- → Feuilleton
Handke im Kosovo
Schriftsteller Peter Handke ist ins Kosovo gereist, um 50.000 Euro für den Bau eines Schwimmbads zu spenden, berichtete die Zeitung Novosti am Samstag in Belgrad. Der 72jährige Österreicher werde das Geld am Montag in der Gemeinde Velika Hoca übergeben. In dem Ort wohnt eine kleine serbische Minderheit. Handke hatte bei der Entgegennahme des Ibsen-Preises im Dezember in Oslo angekündigt, einen Teil des Preisgeldes für den Bau des Bades zu spenden und den Rest an den norwegischen Staat zurückzugeben. Zuvor war er nach seiner Ankunft in Norwegen wegen seiner proserbischen Haltung von Demonstranten als Faschist beschimpft worden. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
