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Wintershall setzt weiter auf Gasprom

Essen. Die BASF-Tochter Wintershall will ungeachtet des geplatzten Anteilstauschs mit Gasprom ihre Geschäfte in Russland weiter vorantreiben. Das Unternehmen wolle Aktivitäten mit dem russischen Konzern in Europa und Russland fortführen, sagte der Chef der Kasseler Öl- und Gasgesellschaft, Rainer Seele, am Montag auf einer Energiekonferenz in Essen. Wintershall werde wie geplant bis 2018 rund 500 Millionen Euro in die Projekte Achimgas und Juschno Russkoje investieren. Die Gemeinschaftsunternehmen produzierten jährlich rund 28 Milliarden Kubikmeter Erdgas.

Im Dezember war ein geplanter Milliardendeal zwischen dem Unternehmen und Gasprom gescheitert. Der bis zum Jahresende angestrebte Anteilstausch sei »aufgrund des schwierigen politischen Umfelds« abgeblasen worden, hieß es. (Reuters/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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