Zum Inhalt der Seite

Nicht viel Alkohol

Am Anfang war die Jury. Und dann schuf sie das Festival. So geht die mediale Legende in der Aufmerksamkeitsökonomie. Die diesjährige Jury des Berlinale-Wettbewerbs unter Vorsitz des US-amerikanischen Regisseurs Darren Aronofsky (»Black Swan«) präsentierte sich am Donnerstag zum Festivalauftakt den Fotografen und Journalisten in betont familiärer Stimmung. Aronofsky behauptete strahlend: »Wir verstehen uns schon jetzt prima!« Mit von der Partie ist auch der deutsche Schauspieler Daniel Brühl, der ankündigte, »kaum« zu Parties gehen und »nicht viel Alkohol« trinken zu wollen, um das »stramme Programm« bewältigen zu können. Die weiteren Jurymitglieder sind der südkoreanische Regisseur Bong Joon-ho (»Snowpiercer«), die US-amerikanische Produzentin Martha De Laurentiis (»Hannibal«), die Regisseurin Claudia Llosa aus Peru, die 2009 den Goldenen Bären für »Eine Perle Ewigkeit« gewann, die französische Schauspielerin Audrey Tautou (»Die fabelhafte Welt der Amélie» und der US-Produzent Matthew Weiner (»Mad Men«). (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.02.2015, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!