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Ansteckungswelle bei Masern in Berlin

Berlin. Die Masern grassieren derzeit in Berlin besonders stark. Der Ausbruch ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bundesweit einer der größten seit Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes aus dem Jahr 2001. Seit Beginn der Ansteckungswelle im Oktober seien bis Ende Januar 375 Menschen erkrankt. Mehr als 100 Patienten mussten bisher ins Krankenhaus. Allein im Januar gab es 254 neue Masern-Fälle in Berlin. Fast 90 Prozent der bisher befragten Patienten gaben an, nicht gegen Masern geimpft zu sein. »Der Berliner Ausbruch ist ein herber Rückschlag«, sagt Anette Siedler, Leiterin des Fachbereichs Impfprävention am RKI. »Insgesamt ist der Impfstatus in der Bevölkerung zu gering.« Ursprünglich sollten die Masern in der BRD bis 2015 ausgerottet sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.02.2015, Seite 4, Inland

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