Zum Inhalt der Seite

Augenzeugenbericht: Massaker in Odessa

Hamburg. Ein Augenzeuge des Massakers im Gewerkschaftshaus der ukrainischen Stadt Odessa vom 2. Mai 2014 ist am Freitag, 30. Januar, zu Gast in Hamburg. Er wird die Ereignisse des Tages schildern, an dem Dutzende Menschen verbrannten oder erstickten, nachdem das Gebäude in Brand gesetzt worden war. Andere wurden totgeschlagen, nachdem sie aus dem brennenden Haus geflüchtet waren. Insgesamt starben 42 Menschen. Verantwortlich waren Teilnehmer eines Marsches der sogenannten »Maidan-Bewegung«, darunter Mitglieder faschistischer Gruppierungen wie der »Rechte Sektor«. Bei der Veranstaltung » ... als das Gewerkschaftshaus brannte« wird Oleg Muzyka berichten. (fo)

Ort: Universität Hamburg, Von-Melle-Park 5, Hörsaal B1, »WiWi-Bunker«

Beginn: 19 Uhr.

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 28.01.2015, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!