Zum Inhalt der Seite

OPEC-Funktionär: Öl bald teurer

London. Der Generalsekretär der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), Abdullah Al-Badri, rechnet bald mit einer Trendwende. »Die Preise liegen derzeit bei 45 bis 55 Dollar, und ich denke, dass sie den Tiefpunkt erreicht haben«, sagte Badri am Montag. Daher könnten sie in Kürze wieder steigen. Ein Fass (159 Liter) der Rohölsorte Brent, die der Orientierung dient, kostete am Montag knapp 49 US-Dollar. Der fossile Brennstoff hat sich seit Juni vergangenen Jahres um mehr als die Hälfte verbilligt.

Badri rechnet unter dem neuen König von Saudi-Arabien nicht mit einem diesbezüglichen Politikwechsel des Landes. Der vergangene Woche verstorbene König Abdullah galt als Architekt der Strategie, die Ölproduktion trotz des zuletzt deutlichen Preisrutsches hoch zu halten. Sein Nachfolger, König Salman, kündigte die Fortsetzung dieser Linie an und hielt am langjährigen Ölminister Ali Al-Naimi fest. (Reuters/jW)

 

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!