Zum Inhalt der Seite

Schiiten unterdrücken Proteste im Jemen

Sanaa. In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa haben Kämpfer der schiitischen Huthi-Miliz einen neuen Anlauf zu Protesten verhindert. Die Miliz riegelte am Montag den Zugang zur Universität ab, indem sie unter anderem wichtige Zufahrtsstraßen blockierte, wie Augenzeugen und Aktivisten berichteten. An der Universität hatten die Kämpfer, die Sanaa weitgehend besetzt halten, am Sonntag eine Kundgebung gewaltsam aufgelöst. Mehrere Menschen wurden verletzt, andere festgenommen, darunter Journalisten. In der vergangenen Woche hatte die Huthi-Miliz den Präsidentenpalast und Regierungsgebäude besetzt. Staatschef Abd Rabbo Mansur Hadi sowie Ministerpräsident Chaled Bahah und sein Kabinett traten daraufhin zurück. Am Samstag demonstrierten in Sanaa Tausende Menschen gegen die Miliz. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2015, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!