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Handball-WM: Heimvorteil und Schutzklausel

Foto: Guillaume Horcajuelo/dpa-Bildfunk

Doha. »Ich glaube, Katar wird Weltmeister«, sagte Österreichs Handballtrainer Patrekur Jóhanesson nach der 27:29-Niederlage im Achtelfinale gegen die Gastgeber. »Ich habe noch nie in meinem Leben eine Halbzeit erlebt, in der es so viele Offensivfouls gegeben hat«, meinte Kapitän Viktor Szilagyi. »Vielleicht muss man das erwarten.« Auch Teamkollege Maximilian Hermann (Foto rechts) fühlte sich von den kroatischen Schiris verpfiffen. Im Viertelfinale treffen die Gastgeber, in deren Reihen nur vier gebürtige Katarer spielen – der Rest sind hochbezahlte Stars aus aller Welt –, auf den Sieger der Partie zwischen Deutschland und Ägypten, die am Montag nach Redaktionsschluss beendet wurde. Die WM-Spiele laufen hierzulande nur im Bezahl-TV-Sender Sky. Forderungen, sie als »Ereignisse von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung« in die »TV-Schutzliste« des Rundfunkstaatsvertrags aufzunehmen, trat Sky-Sportvorstand Carsten Schmidt im Deutschlandfunk entgegen: »Ich möchte nicht enteignet werden.« (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2015, Seite 16, Sport

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