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Handel mit Russland: Gabriel erfolgreich

Berlin. In der Debatte um eine Freihandelszone zwischen der EU und der Eurasischen Union sieht sich Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) auf einer Linie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). »Ich bin froh, dass die Kanzlerin die Initiative aufgegriffen hat«, sagte Gabriel dem Berliner Tagesspiegel (Samstag). Gabriel hatte eine Freihandelszone von Wladiwostok bis Lissabon vorgeschlagen – wie früher schon mal Russlands Präsident Wladimir Putin. Bedingung dafür soll jedoch die Umsetzung des Friedensplans für die Ukraine sein. Merkel erklärte sich zur wirtschaftlichen Kooperation mit Russland bereit, wenn Frieden in der Ukraine herrschen sollte. »Russland braucht Europa, weil es wirtschaftlich viel zu schwach ist. Und Europa braucht Russland ebenso«, sagte Gabriel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom heutigen Montag. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2015, Seite 1, Inland

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