Zum Inhalt der Seite

Davos rechnet mit Rekordbeteiligung

Genf. Angesichts der Gefahr einer erneuten Verschärfung der Euro-Krise haben sich zahlreiche europäische Regierungs- sowie Staatschefs zu den Beratungen des diesjährigen Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos angesagt. Erwartet wird auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, die im vergangenen Jahr wegen eines Skiunfalls abgesagt hatte. Insgesamt werde mit einer Rekordbeteiligung von 2.500 Politikern, Wirtschaftsführern und Wissenschaftlern sowie Vertretern internationaler Organisationen aus 140 Ländern gerechnet, teilte das WEF am Dienstag in Genf mit.

Allein aus Europa hätten sich 300 Regierungsmitglieder für das beim 45. WEF-Jahrestreffen vom 21. bis 24. Januar in den Schweizer Alpen angesagt. Auch aus den USA, China, Japan und Russland würden sich hochrangige Delegationen an den Beratungen über Lösungsmöglichkeiten für wirtschaftliche und politische Krisen und Konflikte beteiligen. (dpa/jW)

 

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.01.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!