-
05.01.2015
- → Kapital & Arbeit
IG Metall erwartet schwierige Tarifrunde
Düsseldorf. Zu Beginn des neuen Jahres steht die deutsche Metall- und Elektroindustrie vor einer harten Tarifauseinandersetzung. Knut Giesler, IG-Metall-Bezirksleiter in Nordrhein-Westfalen, schloss in der Wirtschaftswoche Warnstreiks nicht aus. »Im Januar sind zwei Verhandlungsrunden terminiert, und es zeichnet sich ab, dass die Arbeitgeber so schnell nicht auf einen Einigungskurs kommen«, sagte er. Die Friedenspflicht gilt bis zum 28. Januar. Die IG Metall fordert für die über 3,7 Millionen Beschäftigten in der deutschen Metall- und Elektroindustrie neben 5,5 Prozent mehr Geld auch eine Neuregelung der Altersteilzeit und ein Teilzeitmodell zur Weiterbildung. Die Konzernvertreter lehnen die Bildungsteilzeit sowie die verlangte Entgelterhöhung ab und wollen zudem das bisherige System der Altersteilzeit kippen. »Wir wollen ein freiwilliges Modell, das heißt der Arbeitgeber entscheidet: ja oder nein«, hatte der Präsident des Unternehmerverbandes Gesamtmetall, Rainer Dulger, gefordert. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!