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Verfassungsschutz: jW bleibt draußen

Berlin. Am Dienstag hat der Berliner Verfassungsschutz über die »Herausforderung für unsere Demokratie«, gemeint war der sogenannte Linksextremismus, aufgeklärt. Der genaue Inhalt der ganztägigen Veranstaltung blieb unserer Redaktion jedoch verborgen: Nach einer zunächst eingegangenen Teilnahmebestätigung lud man junge Welt mit dem Hinweis wieder aus, sämtliche Plätze seien bereits vergeben. Die Platzzusage sei nur »bedauerlicherweise versehentlich« an jW versendet worden, die der Behörde laut eigenem Bericht als »derzeit bedeutendstes und auflagenstärkstes Printmedium im Linksextremismus« gilt. Derweil wurde vor der Veranstaltung die vom Verfassungsschutz betriebene Gleichsetzung von links und rechts kritisiert. »Die Extremismustheorie, die hier betrieben wird, ist Quatsch. Und sie ist gefährlich, denn sie lenkt vom Rassismus der bürgerlichen Mitte ab, den wir etwa bei PEGIDA sehen«, erklärte Christoph Husemann, Sprecher der Grünen Jugend Berlin. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.12.2014, Seite 5, Inland

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