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Pamuk prangert Pressezensur an
Istanbul. Der türkische Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk hat die Einschränkung der Pressefreiheit in seinem Land kritisiert. »Das Schlimmste ist die Angst. Ich sehe, dass alle Angst haben, das ist nicht normal«, sagte Pamuk der Zeitung Hürriyet vom Sonntag. »Die Meinungsfreiheit ist auf ein sehr niedriges Niveau gefallen.« Der Schriftsteller kritisierte den zunehmenden Druck auf die Medien, der zur Entlassung kritischer Journalisten führe. »Inzwischen werden selbst Journalisten im unmittelbaren Umfeld der Regierung geschasst. Ich habe dergleichen niemals irgendwo gesehen«, sagte Pamuk weiter.
(AFP/jW)
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