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Ermittlungen gegen Panzerschmiede

Frankfurt am Main. Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann (KMW). Bereits am Donnerstag seien Geschäftsräume von KMW sowie Privatanwesen von beschuldigten Personen durchsucht worden, sagte ein Sprecher der Behörde am Samstag. Es gehe dabei nicht nur um Steuerhinterziehung. Weshalb die Staatsanwaltschaft noch ermittelt, ließ er aber offen. Justizbeamte aus Griechenland sagten unterdessen, die Razzia stehe im Zusammenhang mit dem Verkauf von Leopard-Panzern an ihr Land im Wert von 1,7 Milliarden Euro im vergangenen Jahrzehnt. Nun werde nach Beweisen für Bestechung und Geldwäsche gesucht. Das deutsche Unternehmen hat die Anschuldigungen wiederholt zurückgewiesen. Einem KMW-Sprecher zufolge, seien die Durchsuchungen dem Unternehmen angekündigt worden. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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