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Burkina Faso: Armee lehnt AU-Frist ab

Ouagadougou. Die Militärführung von Burkina Faso will dem Druck zur schnellen Einsetzung einer zivilen Regierung in dem westafrikanischen Land nicht nachgeben. Nach den Unruhen der vergangenen Wochen sei die Wiederherstellung der Stabilität zunächst wichtiger als eine Rückkehr zur Demokratie innerhalb einer auferlegten Frist, sagte Interimsstaatschef Isaac Zida am Donnerstag abend vor Journalisten. Die Afrikanische Union hatte Burkina Faso aufgefordert, innerhalb von zwei Wochen wieder eine zivile Regierung einzusetzen. »Darum machen wir uns keine Sorgen«, erklärte Zida, der bisherige Vizechef der Präsidentengarde. Viel wichtiger sei es, sich auf eine Übergangsregierung zu einigen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2014, Seite 7, Ausland

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