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Traumschiff auf Kurs in die Pleite

Neustadt. Das Amtsgericht Eutin hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der MS Deutschland Beteiligungsgesellschaft eröffnet. Die Gesellschaft, der das als ZDF-»Traumschiff« bekanntgewordene Seefahrzeug gehört, hat rund 56 Millionen Euro Schulden. Ursprünglich sei ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung geplant gewesen. Nun werde aber ein Verfahren mit einem gerichtlich eingesetzten Insolvenzverwalter eingeleitet, teilte eine Sprecherin der Gesellschaft am Montag mit.

Die Besatzung des Schiffs wurde am Wochenende auf einer Betriebsversammlung an Bord über die aktuelle Situation informiert. Ihre Löhne und Gehälter sind bis Ende Januar durch das Insolvenzgeld gesichert. Auch die anstehenden Reisen würden wie geplant stattfinden, sagte der Insolvenzverwalter. Am 12. November kommen die Gläubiger in München zusammen, um über das weitere Schicksal der MS Deutschland zu entscheiden. (dpa/W)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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