-
22.10.2014
- → Feuilleton
In Japan
Jürgen Schneider, mehrfach ausgezeichneter Übersetzer und Kunstkritiker dieser Zeitung, hat in der ersten Hälfte des Jahres Japan bereist und darüber in der jW berichtet. Er besuchte unter anderem die Insel Naoshima im Seto-Binnenmeer, das »World Beer Museum« im Fernsehturm von Tokio, mit 634 Metern das zweithöchste Bauwerk der Erde, und betrachtete die erigierten Phalli aus allen erdenklichen Materialien und Kulturkreisen im Taga-Schrein in Uwajima. Über diese Reise hat Schneider kein Buch verfasst, sondern eine CD mit limitierter Auflage produziert, mit ausgesuchten Feldaufaufnahmen. Mit diesen 31 Sound-Szenen kann man seinen ganz eigenen Japan-Film im Kopf anwerfen - »wenn du es eilig hast, mach einen Umweg« (altes japanisches Sprichwort). (jW)
Jürgen Schneider: »Hai ::: Hari-kuyo. Japan Field Recordings« (edition caoc), 25 Euro, zu bestellen bei jschneider_berlin@web.de
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!