-
22.10.2014
- → Antifaschismus
Antifa mobilisiert gegen Hooligantreffen
Köln. Antifaschistische Organisationen machen gegen eine Veranstaltung der »Hooligans gegen Salafisten« (HoGeSa) mobil, die am kommenden Sonntag um 15 Uhr vor dem Kölner Hauptbahnhof aufmarschieren wollen. »Wir waren in den letzten Wochen immer wieder zusammen mit vielen kurdischen Menschen auf der Straße, um gegen den menschenverachtenden Terror des IS zu demonstrieren«, schreiben die Antifaschisten in ihrem Aufruf. Wenn jetzt »Nazis und rechte Hooligans meinen, die berechtigte Wut« ausnutzen zu können, »um menschenverachtenden Rassismus auf die Straße zu tragen, werden wir uns dem mit aller Entschiedenheit entgegenstellen«, kündigen sie an. Hooligans verschiedener Fußballvereine hatten sich schon vor Monaten unter dem Label »HoGeSa« zusammengeschlossen, um ihrem Hass auf Muslime freien Lauf zu lassen. Erst Ende September hatten sich in Dortmund rund 350 bis 400 Hooligans versammelt (jW berichtete). (bern)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!