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Nur ein Graffito

Rostock. Drittligist Hansa Rostock hat mit einem Graffito, das vor einigen Wochen auf eine Betonwand im Stadion gesprüht wurde, den Unmut des CDU-Innenministers von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, auf sich gezogen. Das Bild zeigt sechs Hansa-Anhänger, von denen fünf schon mal Stadionverbote kassiert haben. »Hier sind offensichtlich Leute porträtiert worden, die Fußball als Gewaltorgie betrachten«, sagte Caffier der Ostseezeitung. So würde »das Image des Gewalt-Fußballvereins« bestätigt. Hansa-Vorstandschef Michael Dahlmann wies das zurück. »Wir verherrlichen mit diesem Bild niemanden«, sagte der Vereinsboss. Das sei kein Denkmal, sondern ein soziales Projekt mit »Präventionsansatz, nichts anderes«. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2014, Seite 16, Sport

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