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Deutliches Zeichen

Zu jW vom 11./12. Oktober: »Nobelpreis für Kinderrechte«

Im Gegensatz zum Bundesausschuss Friedensratschlag finde ich die diesjährige Entscheidung für die Vergabe des Friedensnobelpreises an Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi sehr gut und kann mich nur voll und ganz den Äußerungen von Wolfgang Gehrcke (Linke) anschließen. Der Einsatz gegen Kinderarbeit und für die Bildung von Kindern ist ein Einsatz für den Frieden, denn Kinder sind die Zukunft der Menschheit, und wo sie drangsaliert werden und man ihnen Bildung vorenthält, ist das auch eine Art von Krieg im übertragenen Sinn. Das Nobelpreiskomitee hat ein deutliches Zeichen gesetzt, für das ich ihm dankbar bin, während ich seine Entscheidungen, den Friedensnobelpreis an Barack Obama (2009) und die EU (2012) zu vergeben, nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen konnte.

Joachim Fischer, Sprecher der Pusdorfer Friedensgruppe, Bremen

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2014, Seite 14, Leserbriefe

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