Zum Inhalt der Seite

Nicht fortschrittlich

Zu jW vom 1. Oktober: »>Religionen haben frauen- und menschenfeindliche Züge<«
Religionskritik ist wichtig, unbestritten. Was aber die junge Welt reitet, ausgerechnet Mina Ahadi ein Forum zu bieten, kann ich nicht nachvollziehen. Auf Konferenzen und Demonstrationen hat sie kein Problem damit, mit Leuten aus dem Pro-NRW-Spektrum wie Daniel Krause aufzutreten. Das von der rechten SVP in der Schweiz organisierte Volksbegehren für ein Minarettverbot hat sie ebenfalls unterstützt, trotz des eindeutig rassistischen Hintergrunds. Fortschrittlich ist das alles nicht.
Frank Laubenburg, per E-Mail

 

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 13.10.2014, Seite 14, Leserbriefe

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!