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12.09.2014
- → Inland
Gericht untersagt Uber-Fahrten
Frankfurt am Main. Das Landgericht Frankfurt am Main hat zum ersten Mal ein Fahrverbot gegen einen Uber-Fahrer erlassen. Per einstweiliger Verfügung untersagten die Richter dem Mann, Aufträge über den Fahrdienstanbieter anzunehmen und Kunden gegen Bezahlung zu fahren, solange er keine Konzession besitzt, wie aus dem am Donnerstag bekannt gewordenen Beschluß vom vergangenen Freitag hervorgeht. Sollte sich der Fahrer nicht an das Verbot halten, drohen ihm ein Ordnungsgeld von bis zu 250000 Euro oder bis zu sechs Monate Haft. Das Gericht hatte Uber vergangene Woche bundesweit die Vermittlung untersagt, wenn Fahrer keine Genehmigung zur Personenbeförderung haben. (Reuters/jW)
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