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Frankreich bricht Defizitvorgaben

Paris/Berlin. Frankreichs Regierung braucht weitere zwei Jahre, bevor das Haushaltsdefizit wieder den Regeln des Maastrichter Stabilitätspaktes entspricht. Das teilte Finanzminister Michel Sapin am Mittwoch in Paris mit. Ursprünglich hatte die Regierung die Obergrenze von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2015 erreichen wollen. Das werde aber erst 2017 der Fall sein können, sagte Sapin. Brüssel hatte der Pariser Regierung bereits zwei Jahre mehr Zeit gegeben, um das Defizit auf drei Prozent zu reduzieren. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.09.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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