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Vor Gericht: Streit um Banker-Boni

Luxemburg. Der Streit um die Begrenzung von Bonuszahlungen für Banker hat am Montag den Europäischen Gerichtshof (EuGH) beschäftigt. In einer mündlichen Verhandlung präsentierten Vertreter Großbritanniens, das gegen die Regeln geklagt hat, ihre Einwände. Die EU hat die Zahlung von Boni an Mitarbeiter von Banken und Investmentfirmen seit Jahresbeginn begrenzt. Banker dürfen als Extrazahlung maximal das Doppelte ihres Grundgehalts bekommen. Nach Ansicht Londons sind diese Vorgaben nicht vom EU-Recht gedeckt. Die Klage richtet sich gegen die EU-Gesetzgeber, also das Europaparlament und den Ministerrat. Verfahren vor dem EuGH dauern meist ein bis zwei Jahre. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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