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09.09.2014
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Mit Sparwahn
Der Austeritätsterror geht weiter. Dänemarks öffentlich-rechtlicher Rundfunk muß angeblich »sparen« und wird deshalb bis zu 200 Stellen streichen. Den Haushaltsplänen zufolge sollen in den nächsten vier Jahren mehr als 20 Millionen Euro eingespart werden. Generaldirektorin Maria Rørbye Rønn versicherte ihren Mitarbeitern am Montag, daß die Streichungen aber nicht automatisch Entlassungen bedeuteten. Der Dänische Rundfunk beschäftigt 3000 Mitarbeiter und betreibt sechs Fernsehkanäle und zehn Radiosender. Den größten Einschnitt erfährt die Musikabteilung. Das 75 Jahre alte Unterhaltungsorchester wird zum Jahreswechsel eingestellt. Die Staffeln einiger Fernsehprogramme würden verkürzt, die stündlichen Nachrichtensendungen auf DR2 abgeschafft. Und: Die Mitarbeiter bekommen ihre Frühstückspause nicht mehr bezahlt. (dpa/jW)
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