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Die Emmys

In Los Angeles wurden am Montag abend (Ortszeit) die jährlichen Emmys verliehen. Sechs dieser Fernsehpreise gingen an die Krimiserie »Breaking Bad«, darunter der für die beste Dramaserie und der für den besten Hauptdarsteller (Bryan Cranston). Die erste Staffel der Serie »True Detective«, in der zwei Ermittler im »Sumpf des Verbrechens« versinken, wurde mit fünf Emmys bedacht. Als beste Hauptdarstellerin wurde Julianna Margulies (48) für ihre Auftritte in »The Good Wife« geehrt. Die Fantasyserie »Game of Thrones« war 19mal nominiert und gewann vier unbedeutende Preise. Die Serie »House of Cards« um Kevin Spacey in der Rolle eines korrupten Politikers gewann bei 13 Nominierungen nur den Preis für den besten Ton. »House of Cards« lief in den USA nie im Fernsehen, sondern wurde für den Streamingdienst Netflix produziert. Das gilt auch für den Überraschungserfolg »Orange is the New Black« über eine junge New Yorkerin aus wohlhabender Familie, die aus Liebe und Langeweile Drogen schmuggelt und im Frauengefängnis landet (drei Emmys). (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2014, Seite 13, Feuilleton

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