Zum Inhalt der Seite

Syrische C-Waffen vernichtet

Washington. Die syrischen Bestände zur Produktion von Chemiewaffen auf dem US-Spezialschiff »Cape Ray« sind vollständig vernichtet. Die rund 600 Tonnen Chemikalien zur Herstellung des Giftgases Sarin sowie Senfgas seien schneller als geplant zerstört worden, sagte US-Präsident Barack Obama laut einer Mitteilung. Er sprach von einem »wichtigen Meilenstein« bei den Bemühungen, das Chemiewaffenarsenal des syrischen Regimes vollständig zu zerstören. Obama lobte Dänemark, Norwegen, Italien, Großbritannien, Rußland und China für ihre Unterstützung. Er dankte auch Deutschland und Finnland, wo schwach giftige Reste der Zerstörungsaktion in Spezialanlagen unschädlich gemacht werden sollen. Die Operation hatte Anfang Juli begonnen und stand unter Kontrolle der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW).

(dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2014, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!