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BRD liefert weiter ­Waffen an Israel

Berlin. Deutschland hat auch nach Beginn des Gaza-Krieges noch Rüstungsgüter im Wert von über 600 Millionen Euro an Israel geliefert. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums an den Linke-Bundestagsabgeordneten Jan van Aken hervor. Zwar seien seit Beginn der Angriffe am 8. Juli »keine Genehmigungen nach Israel« erteilt worden, aber seither habe es bereits zuvor bewilligte Ausfuhren von U-Booten in Höhe von 599,24 Millionen Euro sowie von Waffenzündern im Wert von 908150 Euro gegeben. Geliefert wurde ein U-Boot des Typs »Tanin« von ThyssenKrupp, das größte je in Deutschland gebaute Modell, das auch atomwaffenfähig ist. Ein Drittel der Kosten von einer Milliarde Euro hatte die Bundesregierung übernommen – seit Jahren gibt es für Israel Rabatte bei Rüstungsgeschäften.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2014, Seite 1, Inland

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