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08.08.2014
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Sonstiges
Wegen Mordes, Mylady
Pretoria. Im Prozeß gegen den Paralympics-Star Oscar Pistorius, der des Mordes an seiner Freundin Reeva Steenkamp angeklagt ist, hat die Anklage am Donnerstag ihr Schlußplädoyer gehalten. Die Aussage des »betrügerischen Zeugen« Pistorius sei »absolut frei von jeder Wahrheit« und enthalte »eklatante Widersprüche«, sagte Staatsanwalt Gerrie Nel und schloß mit Worten an Richterin Thokozile Masipa: »Mylady, ich beantrage, daß der Angeklagte wegen Mordes verurteilt wird.« Masipa wird in Kürze den Termin für die Urteilsverkündung bekanntgeben. Dem »Blade Runner« drohen bis zu 25 Jahre Haft. (sid/jW)Minister und mehr
Berlin. Der spanische Handballer Iker Romero vom Bundesligisten Füchse Berlin hat im Gespräch mit der Handballwoche einen Einblick in das mannschaftliche Gefüge gegeben: »Wir haben einen Mannschaftskassenminister, Musikminister, Bierminister und noch mehr.« Die Namen der Amtsinhaber behielt Romero für sich. »Wir haben auch einen Minister für alles, aber ich kann nicht sagen, wer das ist.« (sid/jW)Auf der Fußmatte
München. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat vor Gericht einen Teilerfolg gegen die Supermarktkette Real erzielt. Das Münchner Landgericht bestätigte am Donnerstag eine einstweilige Verfügung, die dem Konzern die Verwendung bestimmter Adlersymbole auf Autofußmatten und Fankleidung verbietet. Die Richter sahen eine »deutliche bildliche Ähnlichkeit« mit dem Adler, der seit den 20er Jahren das DFB-Logo ziert – er ist als deutsche und europäische Marke geschützt.(sid/jW)
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