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BRD profitiert vom Binnenmarkt der EU

Gütersloh. Keine Gründungsmitglieder des EU-Binnenmarktes haben mehr vom Zusammenwachsen Europas profitiert als Dänemark und Deutschland. Nach Berechnungen der Prognos AG im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung stieg deshalb das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland zwischen 1992 und 2012 in jedem Jahr um durchschnittlich 37 Milliarden Euro. Das entspreche rechnerisch einem jährlichen Einkommensgewinn von 450 Euro pro Einwohner, heißt es in der am Montag verbreiteten Studie (Dänemark: plus 500 Euro pro Kopf). Die südlichen Länder hatten deutlich geringere Zuwächse, zwischen 20 und 80 Euro pro Einwohner. Griechenland ist hier ein Sonderfall. Im Durchschnitt der Jahre habe dessen BIP durch die Integration zwar zugelegt, aber nur bis zur Finanzkrise 2008/2009. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2014, Seite 1, Kapital & Arbeit

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