-
16.07.2014
- → Ausland
Merkel will Balkan auf Linie bringen
Dubrovnik. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Westbalkanländer aufgefordert, die Ukraine-Politik der Europäischen Union (EU) zu unterstützen. Auf einem Treffen mit acht Präsidenten aus der Region im kroatischen Dubrovnik betonte die deutsche Regierungschefin am Dienstag, daß dies wegen der EU-Beitrittsambitionen der Staaten wichtig sei. Mit ausdrücklichem Bezug auf die Ukraine sagte sie: »Hier will ich deutlich machen: Der Annäherungsprozeß beinhaltet auch den Versuch, sich gemeinsam zu positionieren in den außenpolitischen Fragen. Wir haben eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik«. Länder wie Serbien oder Montenegro, deren Regierungen den EU-Beitritt anstreben, pflegen gute Beziehungen zu Rußland. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland