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Familienpolitik: Wandel gefordert

Berlin. Selbst die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) hat erkannt: Die deutsche Familienpolitik geht an der Lebenswirklichkeit vorbei und hält zu viele teure Förderinstrumente für die klassische »Hausfrauenehe« bereit. Dies ist die Kernaussage einer Studie, die die Stiftung am Montag veröffentlichte. Künftig müßten politische Maßnahmen der heutigen Vielfalt des Familienlebens besser gerecht werden, heißt es in der von KAS in Auftrag gegebenen Expertise des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Es sollten Wege gefunden werden, die Wünsche von Vätern nach stärkerer familiärer und die von Müttern nach stärkerer beruflicher Teilhabe besser zu fördern. Die oft kulturell vorgegebene Definition dessen, was ein »normales« Zusammenleben als Paar oder Familie sei, stelle vor allem an Mütter kaum einzulösende Anforderungen.

(AFP/jW)

www.kas.de/wf/de/33.38060
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.07.2014, Seite 15, Feminismus

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