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Bundestag verlängert Auslandseinsätze

Berlin. Die Bundeswehr beteiligt sich ein weiteres Jahr an den UN-Einsätzen im westafrikanischen Mali und im Libanon. Der Bundestag verlängerte beide Mandate am Mittwoch mit großer Mehrheit. Der Mali-Einsatz sei weiter notwendig, um die »humanitäre Lage« in dem Land zu verbessern und um die Sahel-Region zu »stabilisieren«, sagte der stellvertretende verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Wolfgang Hellmich. Am Nachmittag wurde zudem der Bundeswehreinsatz vor der libanesischen Küste verlängert. Er wird damit begründet, daß deutsche Soldaten dort den Schmuggel von Waffen an die Hisbollah unterbinden sollen. Eine klare Mehrheit der Deutschen ist gegen Militäreinsätze im Ausland. 71 Prozent der Teilnehmer einer am Mittwoch vorab vom Stern veröffentlichten Forsa-Umfrage lehnten solche Einsätze auch für den Fall ab, daß sich Konflikte nicht durch Diplomatie oder Sanktionen lösen lassen. (dpa/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2014, Seite 1, Inland

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