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Weiter keine belgische Regierung

Brüssel. Einen Monat nach den Parlamentswahlen ist in Belgien weiter keine neue Regierung in Sicht. König Philippe entband Vermittler Bart De Wever auf dessen Wunsch hin von seinen Aufgaben, teilte der Königspalast am Mittwoch in Brüssel mit. De Wever, Chef der separatistischen Neu-Flämischen Al­lianz (N-VA), hatte versucht, die Chancen einer Rechtsregierung auszuloten. Die frankophonen Christdemokraten gaben dem Wahlgewinner vom 25. Mai aber einen Korb.

De Wever wollte auch die flämischen Christdemokraten und die frankophonen Liberalen mit ins Boot nehmen. Der König wird nun weitere Gespräche führen und möglicherweise einen anderen Vermittler benennen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2014, Seite 6, Ausland

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