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20.06.2014
- → Feuilleton
Horace Silver gestorben
Der US-Jazzmusiker Horace Silver ist tot. Er starb am Mittwoch im Alter von 85 Jahren in seinem Haus in New Rochelle im US-Bundesstaat New York, wie das Label Blue Note Records mitteilte. Der Musiker und Komponist galt als Pionier des Hardbop und Funk-Jazz. Seine bluesbetonte Art, Klavier zu spielen, brachte den Begriff »Funk« im Jazz überhaupt erst auf. Mit dem Schlagzeuger Art Blakey hatte Silver in den 50er Jahren die Jazz Messengers begründet, ging dann aber mit seinem Horace-Silver-Quintett eigene Wege. Zu seinen Hitkompositionen zählen »The Preacher«, »Sister Sadie« und »Song for my Father«.
Silver wurde als Horace Ward Martin Tavares Silva im US-Bundesstaat Connecticut geboren. Seine Familie hatte ihre Wurzeln auf den Kapverden, von der Musik der damaligen portugiesischen Kolonie vor der Küste Westafrikas wurde der junge Silver geprägt. Nachdem er zunächst Tenorsaxophon spielte, wandte sich der Musiker dem Klavier zu und ging mit dem Saxophonisten Stan Getz auf Tournee. Er ließ sich in New York nieder, wo ihn Blue Note unter Vertrag nahm. (dpa/jW)
Silver wurde als Horace Ward Martin Tavares Silva im US-Bundesstaat Connecticut geboren. Seine Familie hatte ihre Wurzeln auf den Kapverden, von der Musik der damaligen portugiesischen Kolonie vor der Küste Westafrikas wurde der junge Silver geprägt. Nachdem er zunächst Tenorsaxophon spielte, wandte sich der Musiker dem Klavier zu und ging mit dem Saxophonisten Stan Getz auf Tournee. Er ließ sich in New York nieder, wo ihn Blue Note unter Vertrag nahm. (dpa/jW)
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