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Der Gag des Wortspiels

Die Brauerei Warsteiner darf ihr alkoholfreies Bier nicht als »vitalisierend« bewerben. Das hat das Oberlandesgericht Hamm in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil entschieden. Das Adjektiv signalisiere eine Verbesserung der Gesundheit, der Werbeaussage sei jedoch keine spezielle gesundheitsbezogene Angabe beigefügt, bemängelten die Richter. Das verstieße gegen eine EU-Richtlinie. Das Gericht ließ Revision zu, so daß das Urteil noch nicht rechtskräftig ist. Geklagt hatten Verbraucherschützer aus München. Warsteiner hatte das Wort »vitalisierend« in der Werbung auf den Boxer Vitali Klitschko bezogen, der auf dem Plakat zu sehen war. »Wir haben bereits vor dem Rechtsstreit die Werbung umgestellt, weil das Ende des Werbevertrages mit Vitali Klitschko absehbar war«, teilte die Brauerei nach dem Urteil mit. »Damit war ja dann auch der Gag des Wortspiels weg.« Das Verfahren habe man durchgezogen, weil es um die für die gesamte Lebensmittelbranche interessante Frage gehe, womit man werben dürfe und womit nicht. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2014, Seite 12, Feuilleton

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