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Menschenrechtlerin gestorben

Paris. Die französische Schriftstellerin Christine Daure-Serfaty, die sich als Menschenrechtsaktivistin in Marokko einen Namen machte, ist am 28. Mai in Paris gestorben. Dies berichtet www.inamo.de. Geboren am 12. November 1926 in Paris, engagierte sie sich seit den 60er Jahren in Marokko für politisch Verfolgte und wandte sich gegen die Herrschaft von König Hassan II. Das Buch von Gilles Perrault, »Unser Freund, der König« (1990), entstand auf ihre Initiative. Es enthüllte die Verbrechen der »Bleiernen Jahre«, in denen der marokkanische Monarch jeden Widerstand gegen seine autokratische Herrschaft brutal erstickt hatte. Daure-Serfaty war 1962 als Lehrerin nach Marokko gekommen. 1986 heiratete sie noch während seiner 17jährigen Haft den 2010 verstorbenen linken Regimegegner Abraham Serfaty.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2014, Seite 15, Feminismus

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