-
06.06.2014
- → Kapital & Arbeit
GM feuert Personal wegen Technikfehler
Warren. Die jahrelang ignorierten Probleme bei der Opel-Mutter General Motors (GM) mit Zündschlössern, die angeblich mindestens 13 Menschen das Leben kosteten, haben weitreichende Konsequenzen. »15 Mitarbeiter, die sich falsch verhalten haben, sind nicht länger im Unternehmen«, sagte Konzernchefin Mary Barra am Donnerstag bei der Vorstellung eines internen Berichts über das Debakel. Sie hätten falsche Entscheidungen getroffen oder nichts getan, obwohl sie von Problemen gewußt hätten. Fünf weitere Mitarbeiter hätten disziplinarische Konsequenzen zu spüren bekommen.
Es habe Fehler gegeben von Anfang bis Ende, erklärte Barra vor rund 1200 Mitarbeitern im Entwicklungszentrum des Autobauers in Warren nahe Detroit. Dies habe zu »tragischen Konsequenzen« geführt.
Weltweit sind 2,6 Millionen Wagen betroffen, der überwiegende Teil davon in den USA, einige tausend Roadster Opel GT aber auch in Europa.
(dpa/jW)
Es habe Fehler gegeben von Anfang bis Ende, erklärte Barra vor rund 1200 Mitarbeitern im Entwicklungszentrum des Autobauers in Warren nahe Detroit. Dies habe zu »tragischen Konsequenzen« geführt.
Weltweit sind 2,6 Millionen Wagen betroffen, der überwiegende Teil davon in den USA, einige tausend Roadster Opel GT aber auch in Europa.
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit