-
02.06.2014
- → Kapital & Arbeit
Gebissene Hunde bellen laut
New York. Zwölf Großbanken, darunter die Deutsche Bank und die Bank of America, wehren sich gegen in den USA erhobene Vorwürfe, am Devisenmarkt in Absprache Kurse manipuliert zu haben. In einem gemeinsamen Antrag forderten sie das Bezirksgericht in Manhattan am Freitag auf, eine entsprechende Sammelklage abzuweisen. Die Kläger, darunter die Stadt Philadelphia sowie Hedge- und Pensionsfonds, hätten die Vorwürfe nicht belegt, hieß es. Weltweit untersuchen Aufseher Manipulationen auf dem Devisenmarkt, vor allem bei der Festsetzung von Referenzkursen für Währungen.
(Reuters/jW)
(Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit