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Residenzpflicht: Polizei greift durch

Berlin. Flüchtlinge, die Anfang Mai in einen Hungerstreik traten (jW berichtete), wurden nach Angaben von ihren Unterstützern am Dienstag von der Polizei in Gewahrsam genommen. Die Gruppe, die nach eigenen Aussagen aus Sachsen-Anhalt kommt, befand sich seitdem auf einem Platz vor der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Laut evangelischem Pressedienst bestätigte Polizeisprecher Stefan Redlich, daß Beamte die Identitäten der Flüchtlinge überprüfen. Hintergrund sei der Verdacht des Verstoßes gegen die sogenannte Residenzpflicht. In den zurückliegenden Flüchtlingsprotesten hat die Berliner Polizei solche Verstöße nicht aufgenommen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.05.2014, Seite 5, Inland

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