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Sportkleidung kann Gift enthalten

Hamburg. Sportkleidung namhafter Hersteller zur Fußball-Weltmeisterschaft enthält nach einer Untersuchung der Umweltorganisation Greenpeace potentiell schädliche Chemikalien. Bei einer Analyse von 33 Produkten hätten unabhängige Labors in Proben Schadstoffe wie perfluorierte Chemikalien (PFC) oder Nonylphenolethoxylate (NPE) entdeckt, teilte Greenpeace am Montag in Hamburg mit. Einige dieser Stoffe könnten das Hormonsystem beeinflussen oder die Fruchtbarkeit schädigen. Laut Umweltbundesamt (UBA) sind Verbraucher aber nicht akut gefährdet. Die Hersteller Adidas und Puma betonten, ihre Produkte erfüllten die gesetzlichen Vorgaben.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2014, Seite 5, Inland

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