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Shakespeare und/oder Dreck

Mit einer Verleumdungsklage will der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn gegen den Film über seine New Yorker Sexaffäre vorgehen. Ein Anwalt des 65jährigen Franzosen kündigte am Montag eine Strafanzeige wegen Verleumdung gegen die Macher von »Welcome to New York« an. Rechtsanwalt Jean Veil hält den am Wochenende beim Filmfestival in Cannes präsentierten Film von US-Regisseur Abel Ferrara für »Dreck«, um den man gleich »einem Haufen Hundescheiße«, einen großen Bogen machen sollte. Hauptdarsteller Gérard Depardieu hatte gesagt, er spiele Strauss-Kahn, weil er diesen nicht möge. Er empfinde ihn als einen Mann »ohne Würde«. Für Depardieu vereint das Thema »alle Elemente einer Shakespeare-Tragödie, nämlich Sex und Macht. Das war ein toller Dreh«. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2014, Seite 13, Feuilleton

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