Zum Inhalt der Seite

Fußball-Randspalte

Abstiegsdrama

Pamplona. Im Abstiegsfinale der spanischen Liga zwischen CA Osasuna und Betis Sevilla sind am Sonntag 68 Zuschauer schwer verletzt worden. Als die Heimelf nach zehn Minuten in Führung ging, drückten jubelnde Fans den Zaun hinter dem Tor ein, stürzten übereinander oder wurden niedergetrampelt. Sechs mußten mit Knochenbrüchen und anderen schwereren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. Am Ende gewann Osasuna 2:1, konnte den Abstieg wegen der Ergebnisse in parallel ausgetragenen Spielen aber nicht verhindern. Betis stand schon vor dem Anpfiff als Absteiger fest. Meister wurde Atlético Madrid mit einem 1:1 gegen den FC Barcelona, dessen Trainer Gerardo Martino eine Stunde nach dem verpaßten Titel zurücktrat. (sid/jW)

Der Präsident als Zehner

Sucre. Boliviens Staatspräsident Evo Morales hat für die kommende Saison einen Vertrag beim Fußballerstligisten Sport Boys unterschrieben und soll dort im Mittelfeld auch regelmäßig zum Einsatz kommen, wie die BBC mitteilte. Die Trikotnummer zehn sei für den 52jährigen reserviert. Der Präsident erhält das Minimalgehalt der Liga in Höhe von umgerechnet 155 Euro. (sid/jW)

Philosophien

Mainz. Beim FSV Mainz 05 wurde am Montag der Nachfolger des zurückgetretenen Trainers Thomas Tuchel vorgestellt. Der Däne Kasper Hjulmand verlieh seiner Überraschung darüber Ausdruck, wie perfekt die Philosophie von Mainz zu seiner persönlichen passe. Zuletzt hatte Hjulmand 2012 den dänischen Provinzklub Nordsjaelland überraschend in die Champions League geführt. (sid/jW)

Der neue

Manchester. Auch der englische Rekordmeister Manchester United hat einen neuen Trainer verpflichtet. Es ist Bondscoach Louis van Gaal. (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2014, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!