-
15.05.2014
- → Ausland
Oppositionelle aus Parlament vertrieben
Tegucigalpa. In Honduras haben Militärpolizisten nach einer Protestkundgebung das Parlament in der Hauptstadt Tegucigalpa geräumt. Mit Schlagstöcken und Tränengas vertrieben sie am Dienstag abend (Ortszeit) Abgeordnete und Anhänger der linksgerichteten Partei Libre aus dem Nationalkongreß. Mehrere Menschen wurden bei dem Einsatz verletzt, wie das Fernsehen berichtete. Die oppositionellen Abgeordneten unter Führung von Expräsident Manuel Zelaya werfen der Regierungspartei vor, sie in ihren parlamentarischen Rechten zu beschneiden.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland