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Armutsrisiko trotz Aufschwung hoch

Berlin. Der Aufschwung in Deutschland geht an den sozial Benachteiligten vorbei. Zu diesem Ergebnis kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem am Dienstag veröffentlichten, alle zwei Jahre erscheinenden Wirtschaftsausblick. »Das relative Armutsrisiko und die Einkommensungleichheit sind in den letzten Jahren weitgehend unverändert geblieben«, heißt es darin. OECD-Generalsekretär Angel Gurria fordert die Regierung deshalb zu Reformen auf. Zwar habe Deutschland eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten, stellt die 34 Mitgliedsländer zählende OECD fest. Problematisch seien der stark gewachsene Niedriglohnsektor und der Anteil befristet Beschäftigter. Besonders groß sei das Armutsrisiko für Minijobber, Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose, ältere Beschäftigte und Zuwanderer. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2014, Seite 1, Inland

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