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Athen leiht sich erneut frisches Geld

Athen. Das hochverschuldete Griechenland hat am Dienstag kurzfristig 1,625 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufgenommen. Der Zinssatz für die dreimonatigen Papiere liegt bei 2,45 Prozent und damit deutlich niedriger als bei vergleichbaren Titeln im Vormonat mit 3,1 Prozent Zinsen, wie die Schuldenagentur PDMA mitteilte. Es gingen Gebote von über 3,4 Milliarden Euro ein.

Athen war vergangene Woche erstmals seit Ausbruch der schweren Finanzkrise an den längerfristigen Kapitalmarkt zurückgekehrt. Es konnte Staatsanleihen in Höhe von drei Milliarden Euro zu einer Nominalverzinsung von 4,75 Prozent mit einer fünfjährigen Laufzeit plazieren.
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Griechenland Geld leihen ist im Grunde eine hochspekulative (bis wahnwitzige) Angelegenheit: Nach Meinung der meisten Experten ist die Schuldentragfähigkeit des Landes nicht gegeben, denn trotz eines Schuldenschnitts vor zwei Jahren ist die Quote der Verbindlichkeiten gemessen an der Wirtschaftsleistung weiter gestiegen. Es wird vermutet, daß die »Investoren« auf eine stillschweigende Garantie der Euro-Staaten für ihr Mitgliedsland setzen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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