Zum Inhalt der Seite

Atommoratorium: E.on fordert Schadenersatz

Düsseldorf. Deutschlands größter Energiekonzern Eon fordert Schadenersatz für die Zwangsabschaltung seiner Atomkraftwerke Unterweser und Isar 1 nach der Fukushima-Katastrophe 2011. Die Größenordnung liege bei etwa 250 Millionen Euro, bestätigte ein E.on-Sprecher am Dienstag einen Bericht der Rheinischen Post (Dienstagausgabe). Wenn die staatlichen Stellen sich weigerten, werde E.on den Rechtsweg einschlagen, sagte der Sprecher. Nachdem hohe Gerichte signalisiert hätten, daß es einen Forderungsanspruch gebe, müsse der Konzern schon im Interesse der Aktionäre handeln. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2014, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen

Heute liegt der jungen Welt das achtseitige Extra »unser amerika« kostenlos bei. Die Ausgabe erhalten Sie im gut sortierten Pressehandel für 2,50 Euro.