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Zur Kasse gebeten

Die Bundesregierung hat eine Reform der Künstlersozialkasse auf den Weg gebracht. Nach einem Referentenentwurf des Arbeitsministeriums, der der dpa vorliegt, soll die Unternehmen durch strengere Kontrollen zur Zahlung ihrer Sozialabgaben gebracht werden. Insgesamt erwartet das Ministerium Mehreinnahmen von rund 32 Millionen Euro. Die Kosten für die strengeren Kontrollen werden mit gut 12 Millionen Euro angesetzt. Die Künstlersozialkasse ermöglicht es freiberuflichen Künstlern und Journalisten, wie angestellte Erwerbstätige nur 50 Prozent des Beitragssatzes zur Sozialversicherung zu zahlen. Die andere Hälfte tragen der Bund und die Unternehmen, die von der Arbeit der Kreativen profitieren. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2014, Seite 13, Feuilleton

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