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Ex-Hypo-Chef zu Haft verurteilt

München/Wien. Im Hypo-Alpe-Adria-Vorzugsaktienprozeß ist nun auch Exbankchef Tilo Berlin zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Er müsse wegen Untreue 26 Monate hinter Gitter, sagte eine Sprecherin des Landesgerichts Klagenfurt am Mittwoch. Das Urteil gegen den Ex-Hypo-Chef und Investor ist jedoch nicht rechtskräftig. Sein Anwalt habe Berufung gegen das Urteil des Schöffensenats eingelegt, sagte die Sprecherin. Berlin und anderen Bankmanagern wurde vorgeworfen, beim Verkauf der Kärntner Bank an die BayernLB wichtige Informationen über die Kapitalausstattung des österreichischen Instituts verschwiegen zu haben. Ende Februar waren bereits drei andere Ex-Hypo-Vorstände zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.04.2014, Seite 4, Inland

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